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	<title>Du sollst dir kein Bild machen &#187; Ausstellung</title>
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	<description>Eine Ausstellung alter und zeitgenössischer Kunst im Berliner Dom</description>
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		<title>Publikation zur Ausstellung</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Nov 2015 08:44:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Achim Klapp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>

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		<description><![CDATA[Das liebevoll gestaltete Bilder-Lesebuch führt durch die zehn Hängungen der Ausstellung Du sollst dir (k)ein Bild machen, die 2015 in einem eigens entwickelten Kunst-Kubus im Berliner Dom stattfand. 60.000 Besucher aus aller Welt verfolgten das lebendige Wechselspiel aus sakraler Kunst seit dem 12. Jahrhundert zum Beispiel aus dem Bamberger Domschatz und zeitgenössischen Werken von rund [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-859" src="http://du-sollst-dir-kein-bild-machen.de/wp-content/uploads/2015/11/DU-SOLLST-DIR-KEIN-BILD-MACHEN-.jpg" alt="DU SOLLST DIR KEIN BILD MACHEN-" width="332" height="448" /></p>
<p>Das liebevoll gestaltete Bilder-Lesebuch führt durch die zehn Hängungen der Ausstellung <em>Du sollst dir (k)ein Bild machen</em>, die 2015 in einem eigens entwickelten Kunst-Kubus im Berliner Dom stattfand. <span id="more-858"></span>60.000 Besucher aus aller Welt verfolgten das lebendige Wechselspiel aus sakraler Kunst seit dem 12. Jahrhundert zum Beispiel aus dem Bamberger Domschatz und zeitgenössischen Werken von rund fünfzig Künstlerinnen und Künstlern wie Marina Abramović oder Lucio Fontana über Grayson Perry bis zu Miwa Yanagi. Das Buch formuliert ‚die neue Lust der Kirchen an Bildern‘ und lässt die Schau mit zahlreichen Ausstellungsansichten, Texten, Bildmeditationen, Kommentaren und Predigten lebendig werden.</p>
<p>In der Ausstellung und in der Publikation vertretene Künstler:</p>
<p>Abbas (Abbas Attar), Marina Abramović, Ai Weiwei, Dieter Appelt, Hans Arp, Barry X Ball, Taysir Batniji, Max Beckmann, Laura Bruce, Berlinde de Bruyckere, Pieter Claesz, Mat Collishaw, Christina Doll, Lucio Fontana, Marianna Gartner, Margi Geerlinks, Félix Gonzáles-Torres, Stella Hamberg, Chester Higgins, Alfredo Jaar, Katharina Karrenberg, Ruprecht von Kaufmann, Ulrich Kochinke, Herlinde Koelbl, Young-Jae Lee, Rami Maymon, Dario Mitidieri, Mwangi Hutter, Adam Nadel, Chris Newman, Hermann Nitsch, Alexander Ochs, Heribert C. Ottersbach, Grayson Perry, Jan Symonz Pynas, Eric Refner, Daniel Richter, Herman Saftleven, Bettina Scholz, Stefan Sehler, Andres Serrano, Gil Shachar, Joao Silva, Micha Ullman, Miriam Vlaming, Paloma Varga Weisz, Miwa Yanagi + sakrale Kunst unbekannter Meister vom 12. bis zum 18. Jahrhundert.</p>
<p>DU SOLLST DIR (K)EIN BILD MACHEN<br />
herausgegeben von Petra Zimmermann und Alexander Ochs<br />
erschienen bei <a href="https://www.kerberverlag.com/du_sollst_dir_kein_bild_machen/product-3524.html" target="_blank">KERBER</a></p>
<p>Texte: A. Shulamit Bruckstein Çoruh, Joachim Hake, Reinhard Hoeps, Lorena Jonas, Holger Kempkens, Michael Kösling, Thomas C. Müller, Chris Newman, Alexander Ochs, Georg Maria Roers SJ, Petra Zimmermann. Gestaltung: Frederik Foert<br />
ISBN: 978-3-7356-0171-1, Format: 18,50 × 25,00 cm, Seiten: 170, Abbildungen: 87 farbige und 14 s/w Abbildungen, Cover: Hardcover, gebunden<br />
32,00 €</p>
<p><strong>Wir laden Sie herzlich ein zur Präsentation der Publikation</strong></p>
<p>24. November 2015, 19.30 Uhr<br />
me COLLECTORS ROOM<br />
Auguststraße 68, 10117 Berlin</p>
<p>Das Buch wird von Friedhelm Mennekes SJ präsentiert. Petra Zimmermann und Alexander Ochs sprechen mit Joachim Hake über die Ausstellung und die Entstehung des Buches wie die nächste Ausstellungsinitiative <em>SEIN.ANTLITZ.KÖRPER.</em> in elf Kirchen in Berlin und Jerusalem im Jahr 2016.</p>
<p>ALEXANDER OCHS AUSSTELLUNGEN + KERBER VERLAG + BERLINER DOM + KATHOLISCHE AKADEMIE BERLIN e.V. + CIRCLES. KUNST + KULTUR IM DIALOG MIT DEN RELIGIONEN gGmbH laden ein.</p>
<p>So Sie teilnehmen wollen, bitten wir um eine kurze Rückmeldung:<br />
<a href="mailto:ochs@alexanderochs-private.com" target="_blank">ochs@alexanderochs-private.com</a></p>
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		<title>Letzte Hängung der Ausstellung</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Jun 2015 08:02:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Achim Klapp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Künstler]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 1. März hatte das ambitionierte Projekt begonnen: Die gesamte Ausstattung der reich geschmückten, 1905 eröffneten Tauf- und Traukirche des Berliner Doms &#8211; Altar, Gemälde, Kandelaber und die den Raum fassenden Säu- len &#8211; ‚verschwanden‘ für die Schau bis in einer Höhe von rund sechs Metern. Nur die ausgemalte Decke und die Orgelempore blieben sichtbar. In die [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Am 1. März hatte das ambitionierte Projekt begonnen: Die gesamte Ausstattung der reich geschmückten, 1905 eröffneten Tauf- und Traukirche des Berliner Doms &#8211; Altar, Gemälde, Kandelaber und die den Raum fassenden Säu- len &#8211; ‚verschwanden‘ für die Schau bis in einer Höhe von rund sechs Metern. Nur die ausgemalte Decke und die Orgelempore blieben sichtbar. In die so entstehende Raumskulptur waren für die erste Hängung drei Objekte fest installiert: Ein weitgehend unbekanntes, 1968 datiertes Kunststoff-Multiple von Lucio Fontana, die in hebräischen Buchstaben geschriebene Neonskulptur <em>Du sollst Dir kein Bild machen</em>, die das zweite Gebot Mose zitiert und ein ‚Bibelschrein‘ mit einer 1886 für die britische und ausländische Bibelgesellschaft gedruckten ‚Heiligen Schrift‘.</p>
<p>Aus dieser minimalistischen Installation und im fast leeren Raum entwickelten sich über den Osterfestkreis, zwischen Passion und Pfingsten zehn Szenen aus alter und neuer Kunst, in denen immer wieder neue Kombinationen von Kunstwerken präsentiert wurden, Kunstwerken, die sich zu den christlichen Festen wohl verhalten werden, diese aber nicht illustrieren und bebildern.</p>
<p>In den in den vergangenen dreieinhalb Monaten waren im Dom Kunstwerke zu sehen von:<br />
Abbas, Marina Abramovic, Ai Weiwei, Dieter Appelt, Hans Arp, Max Beckmann, Barry X Ball, Laura Bruce, Berlinde de Bruyckere, Pieter Claesz, Mat Collishaw, Christina Doll, Lucio Fontana, Alberto Garcia Alix, Marianna Gartner, Margi Geerlinks, Félix González- Torres, Stella Hamberg, Chester Higgins, Mwangi Hutter, Alfredo Jaar, Katharina Kar- renberg, Ruprecht von Kaufmann, Kim-Joon, Ulrich Kochinke, Herlinde Koelbl, Matej Kosir, Young-Jae Lee, Rami Maymon, Dario Mitidieri, Adam Nadel, Chris Newman, Hermann Nitsch, Heribert C. Ottersbach, Grayson Perry, Jan Symonsz Pynas, Eric Refner, Daniel Richter, Oswaldo Romberg, Herman III Saftleven, Eva Schlegel, Bettina Scholz, Stefan Sehler, Andres Serrano, Gil Shachar, Joao Silva, Malte Spohr, Micha Ullman, Miriam Vlaming, Paloma Varga Weisz, Erwin Wurm, Miwa Yanagi. Sakrale Kunst und Artefakte vom 12. Jahrhundert bis zum Barock.</p>
<p>Wir danken allen Beteiligten für die Unterstützung und freuen uns über die große Zustimmung und das Lob zur Ausstellung!</p>
<div id="attachment_853" style="width: 695px" class="wp-caption alignnone"><img class="size-large wp-image-853" src="http://du-sollst-dir-kein-bild-machen.de/wp-content/uploads/2015/06/DSC1641-685x1024.jpeg" alt="Letzte Hängung der Ausstellung, Fotos © Marcus Schneider" width="685" height="1024" /><p class="wp-caption-text">Letzte Hängung der Ausstellung, Fotos © Marcus Schneider</p></div>
<p><img class="alignnone wp-image-854 size-large" src="http://du-sollst-dir-kein-bild-machen.de/wp-content/uploads/2015/06/DSC1666-666x1024.jpeg" alt="_DSC1666" width="666" height="1024" /> <img class="alignnone wp-image-855 size-large" src="http://du-sollst-dir-kein-bild-machen.de/wp-content/uploads/2015/06/DSC1677-677x1024.jpeg" alt="_DSC1677" width="677" height="1024" /></p>
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		<title>Interview mit Kurator Alexander Ochs zum Ausstellungsende</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Jun 2015 15:13:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Achim Klapp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>

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		<description><![CDATA[In wenigen Tagen endet die Ausstellung. Wie war die Reaktion der Besucher, der Gemeinde, der Künstler auf die Schau? Kurator Alexander Ochs zieht im Interview ein Fazit.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>In wenigen Tagen endet die Ausstellung. Wie war die Reaktion der Besucher, der Gemeinde, der Künstler auf die Schau? Kurator Alexander Ochs zieht im Interview ein Fazit.<br />
<iframe src="https://player.vimeo.com/video/130332490?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" width="566" height="318" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
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		<title>Interview mit Ruprecht von Kaufmann</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Jun 2015 13:10:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Achim Klapp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Künstler]]></category>

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		<description><![CDATA[Ruprecht von Kaufmann über seine Arbeit „Die Unerträgliche Leichtigkeit des Seins“ für die Ausstellung]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://rvonkaufmann.com" target="_blank">Ruprecht von Kaufmann</a> über seine Arbeit „Die Unerträgliche Leichtigkeit des Seins“ für die Ausstellung</p>
<p><iframe src="https://player.vimeo.com/video/130093008?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" width="639" height="359" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
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		<title>Communio Sanctorum – die Gemeinschaft der Heiligen</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Jun 2015 13:23:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Achim Klapp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>

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		<description><![CDATA[Zwischen Ostermontag und Pfingsten liegen 49 Tage. In diesen 49 Tagen fotografierten wir 490 Mitglieder der Domgemeinde, Gottesdienst- und andere Besucher des Berliner Doms. Wir fotografierten mit einer heute anachronistisch scheinenden Polaroid-Kamera, einer Sofortbildkamera, deren Bild sich nicht retuschieren lässt. Bilder, die uns zeigen, in unserer Verletzlichkeit und mit unseren Verletzungen; Bilder, die unsere Liebe zeigen, unsere Zweifel, unseren Mut und unsere [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Zwischen Ostermontag und Pfingsten liegen 49 Tage. In diesen 49 Tagen fotografierten wir 490 Mitglieder der Domgemeinde, Gottesdienst- und andere Besucher des Berliner Doms.<span id="more-822"></span></p>
<p>Wir fotografierten mit einer heute anachronistisch scheinenden Polaroid-Kamera, einer Sofortbildkamera, deren Bild sich nicht retuschieren lässt. Bilder, die uns zeigen, in unserer Verletzlichkeit und mit unseren Verletzungen; Bilder, die unsere Liebe zeigen, unsere Zweifel, unseren Mut und unsere Kraft.</p>
<p><iframe src="https://player.vimeo.com/video/130096582?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p><em>Dompredigerin Petra Zimmermann</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://du-sollst-dir-kein-bild-machen.de/wp-content/uploads/2015/06/IMG_3727-e1433769728410.jpg" rel="lightbox-0"><img class="alignnone size-large wp-image-827" src="http://du-sollst-dir-kein-bild-machen.de/wp-content/uploads/2015/06/IMG_3727-e1433769728410-768x1024.jpg" alt="IMG_3727" width="768" height="1024" /></a> <a href="http://du-sollst-dir-kein-bild-machen.de/wp-content/uploads/2015/06/IMG_3720-e1433769710604.jpg" rel="lightbox-1"><img class="alignnone size-large wp-image-825" src="http://du-sollst-dir-kein-bild-machen.de/wp-content/uploads/2015/06/IMG_3720-e1433769710604-768x1024.jpg" alt="IMG_3720" width="768" height="1024" /></a> <img class="alignnone size-large wp-image-823" src="http://du-sollst-dir-kein-bild-machen.de/wp-content/uploads/2015/06/IMG_3712-e1433769677437-768x1024.jpg" alt="IMG_3712" width="768" height="1024" /></p>
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		<title>Stimmen zur Ausstellung</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Jun 2015 11:51:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Achim Klapp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>

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		<description><![CDATA[Lob und nachdenkliche Worte zur Ausstellung von der Schauspielerin Eva Mattes, Anika Sendes, Senatskanzlei Berlin, und Joachim Hake, Direktor der Katholischen Akademie Berlin Eva Mattes lebt als Schauspielerin und Autorin in Berlin &#160; „Von den einzelnen Kunstwerken, ihrer Zusammenstellung und vor allem ihrer eindrücklichen Wirkung in diesem besonderen Kirchen-Ausstellungsraum war und bin ich begeistert“ Anika Sendes, Projektleitung „Berliner [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Lob und nachdenkliche Worte zur Ausstellung von der Schauspielerin Eva Mattes, Anika Sendes, Senatskanzlei Berlin, und Joachim Hake, Direktor der Katholischen Akademie Berlin<span id="more-806"></span></p>
<p><img class="alignnone size-large wp-image-811" src="http://du-sollst-dir-kein-bild-machen.de/wp-content/uploads/2015/06/matthes_du_sollst-e1433246562421-768x1024.jpg" alt="matthes_du_sollst" width="768" height="1024" /></p>
<p><a href="http://evamattes.com" target="_blank"><strong>Eva Mattes</strong></a> lebt als Schauspielerin und Autorin in Berlin</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>„Von den einzelnen Kunstwerken, ihrer Zusammenstellung und vor allem ihrer eindrücklichen Wirkung in diesem besonderen Kirchen-Ausstellungsraum war und bin ich begeistert“<br />
<strong>Anika Sendes</strong>, Projektleitung <a href="http://www.berlin.de/sen/kultur/religion-weltanschauung/berliner-dialog-der-religionen/artikel.21575.php" target="_blank">„Berliner Dialog der Religionen“</a>, Senatskanzlei Berlin</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Trost</strong></p>
<p>von <strong>Joachim Hake</strong></p>
<p>In den letzten Wochen habe ich sieben Mal den grey cube in der Tauf- und Traukirche des Berliner Doms besucht. Wenn ich den Raum betrete, freue ich mich an dem elfenbeinernen Christus aus dem Bamberger Dom, der einen regelmäßig begrüßt wie die blaue Neonschrift in hebräischen Schriftzügen über ihm: Du sollst Dir kein Bild machen. Der Raum und seine Artefakte scheinen zu atmen und nehmen den Besucher gastfrei auf. Einige Artefakte sind nur einige Tage zu sehen, andere halten die Stellung, sind immer oder häufiger da, wie in einer Nische an der Kopfwand eine alte Bibel, die wie eine Fächerskulptur die Seiten zum Betrachter öffnet. Von den schwarzen Augen der Muslim woman von Chester Higgins werde ich erblickt und vergesse nicht: ich, der hier schaut, ist selbst ein Gesehener und diese Einsicht stört mich nicht. Die Artefakte nehmen einen hinein in den Raum wie die Bilder von Bettina Scholz, die den Betrachter in die Tiefe ihrer Schichtungen locken oder Spiegelräume eröffnen, in denen er sich gerne aufhält.</p>
<p>Mit jedem Besuch wird deutlicher: in diesem Raum möchte nichts belehren, nichts bekehren und nichts illustrieren. Sehen und Gesehenwerden – gleichviel und einerlei. Hier gibt es keine Pädagogik und keine Didaktik und vor allem ist nichts von jenem verzweifelten kunstreligiösen Willen spürbar, der heute allzu oft Glaube und Kunst gleichermaßen schadet. Hier gibt es nur Werke, jedes für sich in sich ruhend und stark, die sich stets neu zu konstellieren scheinen im Rhythmus einer Liturgie, die diesen Dom am Werktag wie am Sonntag belebt. Eine befreiende Absichtslosigkeit ist spürbar in der Gleichzeitigkeit von Kunst und Liturgie. Der Raum und die Artefakte nehmen ihren Rhythmus auf, geben den liturgischen Festen eine vielgestaltige Plastizität und viele Körper. Es ist, als ob auch die Werke sich gerne und selbstverständlich unter die Menschen mischen, wie diese sich gerne hier aufhalten. Und in der Tat: Jedes Mal, wenn ich den grey cube betrete, komme ich zur Ruhe, gehe von einer Arbeit zur anderen und bleibe vor diesem oder jenem Werk stehen. Eine spätgotische Anna selbdritt im vorderen Drittel links lenkt den Blick zur Kopfwand mit der Bibel. Wie jedesmal hebt sich der Blick und das Echo eines altes Verses stellt sich ein: Et introibo ad altare Dei: ad Deum, qui laetificat iuventutem meam. (Und ich werde zum Altare Gottes treten, zu Gott, der mich erfreut von Jugend auf.)</p>
<p>Über der Bibel links eine Madonna, außerdem Votivgaben und rechts davon immer wieder die Bahre von 1982 von Hermann Nitsch. Vorher fand sich hier auch der Sterbezyklus von Herlinde Koelbl, den ich nicht vergessen werde. Auf dem Boden Tausende in Goldfolie verpackte Bonbons, eine Installation des 1996 an den Folgen einer Aidserkrankung verstorbenen kubanischen Künstlers Félix Gonzáles-Torres. Obschon die Besucher von diesen Bonbons essen dürfen, werden sie, so hat es den Anschein nicht weniger und schenken dem Besucher eine Ahnung von österlicher Fülle wie auch die mit Wasser gefüllten Keramikvasen von Young-Jae Lee mit ihren Feuerzungen. Wie immer fällt dabei der Blick auf das Multiple von Lucio Fontana. Der Raum atmet weiterhin den Rhythmus der Liturgie und nimmt mit jeder Woche nach Ostern den Wechsel von Fülle und Vergänglichkeit, von Freude und Traurigkeit immer mehr mit hinein. Die verschiedenen Pietá-Darstellungen stören sich nicht; im Gegenteil: sie beleuchten und bereichern einander und auch sie stellen wie die Pietá von Katharina Karrenberg den Betrachter vor das Ende seiner Projektionen und die Grenzen seines Sehens. Die Traurigkeit, die sich einstellt, ist gefasst und irgendwie gottnah und eine Ahnung steigt auf über das Ausmaß unserer bornierten Sichten auf die Welt, auf Kunst und die Religion. Wie immer endet mein Gang hinten links, von wo aus ich länger in den Raum schaue, während das Gefühl von Trost in mir hoch steigt. In diesem Trost mischt sich vieles.<br />
Ein ruhiger Atmen inmitten der Kunstwerke und der Kirche und die österlicher Freude an einer verheißenen Fülle, die sich merkwürdigerweise immer von dieser Stelle aus eröffnet, an die ich stets wie von unsichtbarer Hand geführt werde.</p>
<p><a href="http://www.katholische-akademie-berlin.de/de/referenten/joachim-hake/index.php" target="_blank">Joachim Hake</a><br />
Direktor der <a href="http://www.katholische-akademie-berlin.de/" target="_blank">Katholischen Akademie e.V. Berlin</a></p>
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		<title>NZZ</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Jun 2015 10:25:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Achim Klapp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>

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		<description><![CDATA[Sieglinde Geisels Fazit in der NZZ über unsere „ungewöhnliche Ausstellung: „Der Verzicht auf Masse bietet Gelegenheit für einen kreativen Dialog mit der Kunst“ „Der Berliner Dom gehört zu den beliebtesten Touristenattraktionen der Stadt. Der neobarocke Überschwang lässt an eine katholische Kirche denken – doch die ästhetische Überladung geht auf die Repräsentationsansprüche von Kaiser Wilhelm II. zurück. [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Sieglinde Geisels Fazit in der NZZ über unsere <a href="http://www.nzz.ch/feuilleton/kunst_architektur/auseinandersetzung-mit-dem-bilderverbot-1.18553124" target="_blank">„ungewöhnliche Ausstellung</a>: „Der Verzicht auf Masse bietet Gelegenheit für einen kreativen Dialog mit der Kunst“<span id="more-796"></span></p>
<p>„Der Berliner Dom gehört zu den beliebtesten Touristenattraktionen der Stadt. Der neobarocke Überschwang lässt an eine katholische Kirche denken – doch die ästhetische Überladung geht auf die Repräsentationsansprüche von Kaiser Wilhelm II. zurück. Die grösste Kirche Berlins ist evangelisch, sie wird als Personalgemeinde geführt: Mitglied wird man nur auf Antrag, und die Kirche muss selbst für ihren finanziellen Unterhalt aufkommen, weshalb der Besuch Eintritt kostet. Die Dom-Gemeinde vertritt einen dezidiert ökumenischen Ansatz: Am Israelsonntag, elf Wochen nach Pfingsten, ist jeweils ein Rabbiner als Prediger zu Gast, und einmal im Monat findet ein Taizé-Gottesdienst statt – eine Tradition, die noch aus DDR-Zeiten stammt &#8230;</p>
<p>Nun gibt es in der Tauf- und Traukirche des Berliner Doms eine ungewöhnliche Ausstellung zu sehen &#8230; Betritt man die Tauf- und Traukirche an der rechten Seite der zentralen Predigtkirche, findet man sich wieder in einem Kubus aus sechs Meter hohen dunkelgrauen Wänden. Bis Mitte Juni werden hier Werke der alten und neuen, profanen und sakralen Kunst in wöchentlich wechselnden Hängungen ausgestellt, darunter Arbeiten von Künstlern wie Hans Arp, Marina Abramovic, Ai Weiwei, Max Beckmann und Hermann Nitsch &#8230;</p>
<p>Alexander Ochs, der sich als Galerist seit vielen Jahren für den Austausch mit China einsetzt, verfolgt kein starres Konzept. Es gehe ihm um eine «atmende Ausstellung», die sich mit der Frage nach unserem Verhältnis zum Bild auseinandersetze. Nicht nur die Darstellung Gottes unterliegt einem Tabu, sondern auch die Passion, das menschliche Leiden: Wie darf man das Grauen darstellen? &#8230;</p>
<p>Werden Kunstwerke spirituell aufgeladen, wenn man ihnen in einem sakralen Raum begegnet? Im üppig ausstaffierten Berliner Dom wirkt der stille «Raum im Raum» wie ein Fremdkörper. Nur ein Dutzend Bilder und Skulpturen warten hier auf die Betrachter, manchmal auch weniger. Der Verzicht auf Masse bietet Gelegenheit für einen kreativen Dialog mit der Kunst. Die Besucher können Beziehungen zwischen den Werken erkennen – und herstellen &#8230; Zur Ausstellung gibt es einen informativen Blog: du-sollst-dir-kein-bild-machen.de“.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Neue Ausstellungsansichten</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Jun 2015 10:07:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Achim Klapp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Künstler]]></category>

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		<description><![CDATA[Wunderbare Ausstellungsansichten der aktuellen Hängung von Marcus Schneider &#160;]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wunderbare Ausstellungsansichten der aktuellen Hängung von Marcus Schneider</p>
<div id="attachment_794" style="width: 864px" class="wp-caption alignnone"><img class="wp-image-794 size-full" src="http://du-sollst-dir-kein-bild-machen.de/wp-content/uploads/2015/06/DSC1245.jpeg" alt="_DSC1245" width="854" height="1280" /><p class="wp-caption-text">Fotos © Marcus Schneider</p></div>
<p><img class="alignnone size-large wp-image-790" src="http://du-sollst-dir-kein-bild-machen.de/wp-content/uploads/2015/06/DSC1264-1024x683.jpeg" alt="_DSC1264" width="1024" height="683" /> <img class="alignnone wp-image-791 size-full" src="http://du-sollst-dir-kein-bild-machen.de/wp-content/uploads/2015/06/DSC1257.jpeg" alt="_DSC1257" width="853" height="1280" /> <img class="alignnone wp-image-792 size-full" src="http://du-sollst-dir-kein-bild-machen.de/wp-content/uploads/2015/06/DSC1262.jpeg" alt="_DSC1262" width="854" height="1280" /> <img class="alignnone wp-image-793 size-full" src="http://du-sollst-dir-kein-bild-machen.de/wp-content/uploads/2015/06/DSC1239.jpeg" alt="_DSC1239" width="856" height="1280" /></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Achte Szene (Cantate) und neunte Szene (Pfingsten)</title>
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		<pubDate>Fri, 22 May 2015 15:46:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Achim Klapp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Künstler]]></category>

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		<description><![CDATA[In den Tagen vor Pfingsten gestaltet sich der Ausstellungsraum wieder einmal neu. Du sollst dir (k)ein Bild machen 8. Szene: Cantate und 9. Szene: Pfingsten Eröffnet wird die achte Szene von einer kleinen Holzmalerei von Hermann Saftleven rechts neben dem Eingang. Ausblick auf ein Flusstal (Rheinfantasie) von ca. 1665 zeigt eine zunächst wunderschöne Landschaft, eine manifestierte [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>In den Tagen vor Pfingsten gestaltet sich der Ausstellungsraum wieder einmal neu.<span id="more-758"></span></p>
<p>Du sollst dir (k)ein Bild machen 8. Szene: Cantate und 9. Szene: Pfingsten</p>
<p>Eröffnet wird die achte Szene von einer kleinen Holzmalerei von <b>Hermann Saftleven</b> rechts neben dem Eingang. <i>Ausblick auf ein Flusstal (Rheinfantasie)</i> von ca. 1665 zeigt eine zunächst wunderschöne Landschaft, eine manifestierte Fantasie der Natur, in die Burgen und Schiffe eingehen und Menschen den Acker bestellen. Dieses Idyll wird dann aber gebrochen, entdeckt man den verdorrten Baum in der linken Bildmitte. Auf einer Anhöhe oberhalb des Baumes bricht gerade ein Pilger auf, sich in diese Richtung des nicht mehr Fruchtbaren zu begeben. Das Kind zu seinen Füßen scheint ihn noch zu fragen, ob er denn wirklich zu gehen vorhat. Doch der Schritt des Pilgers scheint entschieden. Es liegt ein beschwerlicher Weg vor ihm. Aber sehen wir über den Pilger in den Himmel, so leuchtet uns sanft ein mild schimmerndes Gold entgegen, das zwischen den Wolken hervortritt.</p>
<p>Auf der Stirnseite des Ausstellungsraumes glänzt <a title="Interview mit Stefan Sehler" href="http://du-sollst-dir-kein-bild-machen.de/interview-mit-stefan-sehler/"><b>Stefan Sehlers </b>Hinterglasmalerei</a> in ähnlich schimmerndem Gold auf. Es thront über den in Goldfolie verpackten Bonbons der Installation <i>Untitled (Placebo – Landscape for Roni) </i>von <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Félix_González-Torres" target="_blank"><strong>Félix González- Torres</strong></a>, die gleichsam einen Aufstieg zu bilden scheinen &#8211;  zu dem erhöhten goldenen Grund. Die Goldfarbe ist besonders in mittelalterlicher Kunst etabliert, um Hintergründe biblischer Szenen vom Irdischen zu entrücken und die Geschehnisse in transzendente Sphären zu versetzen. In Sehlers zeitgenössischer Arbeit ist dieses Gold aber kein Hintergrund, es ist die bloße Farbe und ihre Struktur. Die Maserung, die sich durch die Materialität der Farbe hinter dem Glas ergibt verankert dieses Überirdische nun doch wieder ganz fest auf unserer Erde – es ist vielleicht sogar vergoldeter Mutterboden.</p>
<p><b><a href="http://www.ulrichkochinke.com" target="_blank">Ulrich Kochinke</a>s </b>Skulptur <i>Hausaltar</i> von 2013 zeugt von einer subtilen und fast spielerischen Weise, das Profane mit dem Sakralen zu verbinden. Der Altar – als Verehrungsstätte für Gott – ist hier aus Skateboards zusammengestellt, die teilweise typische Embleme der Skater-Szene aufweisen und zum anderen eine fast jugendliche Interpretation heiliger Zeichen zentral zeigt. So ist mit silberner Farbe auf grell-gelbem Board den Märtyrer St. Placidus, samt Inschrift eingraviert.</p>
<p>Nach dem Gebet am modernen Hausaltar wirkt <b><a title="Erste Szene der Ausstellung (1. – 7. März)" href="http://du-sollst-dir-kein-bild-machen.de/erste-szene-der-ausstellung/" target="_blank">Lucio Fontana</a>s</b> Multiple <i>Concetto Spaziale</i>, das bereits seit der ersten Szene der Ausstellung seinen festen Platz in der Wand hat und den Ausstellungszyklus stets begleitete, plötzlich anders als zuvor. Was im Zuge des Bilderverbots meist wie eine Verletzung des Kunstkörpers wirkte, vor  Ostern sogar wie ein religiöses  Stigmata erschien, bekommt in dieser Hängung eine weitere Deutungsebene. Auf dem Pilgerweg oder nach dem Gebet – auf der Suche nach Erfüllung – wirkt Fontanas Schnitt womöglich wie ein Herz, das bereit ist, sich zu öffnen.</p>
<p><b><a href="http://www.christinadoll.com" target="_blank">Christina Doll</a>s</b> kleine Plastiken aus Kunstharz  gefertigte Plastiken scheinen allein ihrer Materialität wegen schon vom Irdischen erhoben. So bekommt man ihr faktisches Aussehen kaum gefasst, die kristallin wirkenden Oberflächen lassen sie so mehr als Erscheinung begreifen. Die Gestalt des <i>Engels </i>als Vision überrascht nicht.<i> </i>Sie sind überirdische, übernatürliche Wesen, die Gott zur Seite stehen und letztlich gleichsam als Bote fungieren. Der <i>Engel </i> Dolls ist eher Phänomen denn Realpräsenz. Überraschend ist, dass die plastische Darstellung des irdischen Wesens des <i>Hirten</i> aber die gleiche ist. Doch finden wir  in diesem <i>Menschenwesen </i>eine göttliche Präsenz, denken wir an den 23. Psalm: „Der HERR ist mein Hirte; mir wird nichts mangeln. Er weidet mich auf grüner Aue und führet mich zum frischen Wasser.“</p>
<p><b><a href="http://www.margigeerlinks.com" target="_blank">Margi Geerlink</a>s</b> Fotografie <i>Thou shalt love </i>von 2004 zeigt ein afrikanisches Kind, das in englischer Sprache das Gebot der Nächstenliebe auf dem Bauch geschrieben trägt. Gerade in der aktuellen Situation, auch afrikanischer, Flüchtlinge erlangt diese Fotografie  Brisanz.</p>
<p>Rechts neben dem<i> Elfenbeinkruzifixus</i> aus dem 12. Jahrhundert ( über ihm die hebräisch geschriebene <i>Neonskulptur ‚Du sollst Dir kein Bild machen‘ </i>) zwei Zeichnungen der in Berlin lebenden Amerikanerin <a href="http://artnews.org/artist.php?i=2520" target="_blank"><b>Laura Bruce</b></a>: <i>Thicket </i>offenbart im Naturphänomen das Religiöse –Ein Lichtkanal, der den Himmel durchbricht, auf die Erde schlägt und diese fast zerteilt. In diesem Lichtstrahl erscheint dann  eine Gestalt. Ein Mensch, der  Energie,  göttliche Energie direkt aus dem Himmel zu empfangen scheint.  Die Darstellung erinnert an die taoistische Praxis des<i> Chanelling: </i>ein Mensch<i> </i>steht als<i> Kanal </i>zur Verfügung, göttliche Energie zu sammeln und sie heilend weiter zu geben.<i> </i></p>
<p><i>River Baptist</i> zeigt eine Erwachsenentaufe an einem Fluss vor einem mächtigen Baum. In der Apostelgeschichte steht eine Predigt Petrus‘, in der er die Taufe als Weg zur Empfängnis des Heiligen Geistes bestimmt: „Als sie aber das hörten, drang es ihnen durchs Herz, und sie sprachen zu Petrus und den anderen Aposteln: Was sollen wir tun, Brüder? Petrus aber sprach zu ihnen: Tut Buße, und ein jeder von euch werde getauft auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung der Sünden, und ihr werdet die Gabe des Heiligen Geistes empfangen.“ (Apg 2, 37-38) Laura Bruce‘ Zeichnungen führen bereits hin zu dem zentralen Thema des Pfingstwunders.</p>
<p>Auf dem Fliesenboden des Raums sind zwei Reliquienschreine aus dem 12. Jahrhundert aufgestellt. Auf einem ist die Inschrift <i>Sancti Briccii Episcopi et Confessoris </i>angebracht und zeigt damit an, wessen Gebeine oder Knochen in diesem Schrein als Reliquie aufbewahrt wurden: Der Heilige Briccius Bischof und Beichtvater. Doch diese Schreine hatten auch einen weiteren zeremoniellen Wert. So wurden sie geöffnet um die Kirche getragen, damit das Gute vom Himmel in sie einkehre. Mit dieser Zeremonie war stets die Hoffnung auf Heilung verbunden – der Wunsch nach der Empfängnis des Guten von oben und die Einkehr auf Erden. So gehen die Schreine eine augenscheinliche Korrespondenz mit den Zeichnungen von Laura Bruce ein. Heilung ist auch das Hauptmotiv der <i>Votivgaben</i>, die sich  der grauen Stirnwand  zeigen. Kunstobjekte aus Wachs, die als Repräsentant für ein Leiden gelten sollten. Es entspricht alter Tradition, künstlich geschaffene Gliedmaßen als Opfergabe an kultische oder religiöse Stätten zu übergeben, um für Rettung aus einer Notlage oder vor Krankheit zu bitten.</p>
<p>Der Chilene <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Alfredo_Jaar" target="_blank"><b>Alfredo Jaar</b></a>  initiiert mit seiner Installation <i>The Silence </i>(1987) an den bewussten Gebrauch unserer Sinne. So sehr wir als Betrachter uns nach dem Schönen in der Kunst sehnen und doch überall Zeichen finden für Höheres, der eigentlichen Sinneswelt Entrückten und allein geistig Erfahrbaren, so  konfrontiert uns die Arbeit mit der <i>realen Welt. </i>Eine Lichtbox eröffnet den Blick auf eine sepiafarbene Szene. Genau erfassen können wir diese aber erst, wenn wir den Blick abwenden und gen Boden richten, denn dort sind Spiegel in einer Kreuzform gelegt, die das Bild des Schaukastens erst wirklich offenbaren. Da sind nun auf dem Boden und im Kreuz  Beine armer Tagelöhner  zu sehen, in Reih und Glied aufgestellt. Die Persönlichkeiten dahinter erkennen wir nicht, sicher aber finden wir in der Kleidung Hinweise auf harte Arbeit und einen <i>minderen </i>sozialen Status.</p>
<p>Pfingsten als christliches Fest feiert das Kommen des Heiligen Geistes und bildet den Abschluss des Osterfestkreises. Den Ursprung findet Pfingsten im jüdischen Fest Schawuot, an dem die Offenbarung der Tora an das jüdische Volk gefeiert wird. Im Neuen Testament werden die Erfahrungen der Jünger Jesu geschildert, die am Schawuot in Jerusalem die Erfüllung vom Heiligen Geist erfuhren.</p>
<p>Und es geschah plötzlich ein Brausen vom Himmel wie von einem gewaltigen Wind und erfüllte das ganze Haus, in dem sie saßen. Und es erschienen ihnen Zungen, zerteilt wie von Feuer; und er setzte sich auf einen jeden von ihnen, und sie wurden alle erfüllt von dem Heiligen Geist und fingen an zu predigen in anderen Sprachen, wie der Geist ihnen gab auszusprechen. (Apg 2, 1-4)</p>
<p>So ist die Installation der Vasen der koreanischen Künstlerin <b>Young-Jae Lee</b> zu verstehen. Zwischen Ostern und Pfingsten  zählen wir 50 Tage, seit Ostermontag wird täglich eine Vase mit <i>lebendigem Wasser </i>dazu  gestellt. In der alten Kunst erinnerten Abbildungen von <i>Feuerzungen </i>an den Heiligen Geist, Lees Vasen tragen rote Flecken, die an diese Zungen gemahnen können als Dekor.  Die Keramiken sind aus Ton gefertigt und im Feuer gebrannt. So versinnbildlicht das<i> Vasenfeld</i> Wachstum und Zeit, das lebendige Wasser des Christentums mit dem Feuer des Heiligen Geistes und der Erde,  aus der alles kommt und in die alles geht.</p>
<p>Über dem Vasenfeld und an der schmalen Seite dem goldenen Bild <b>Stefan Sehlers</b> gegenüber: das große blaue Hinterglasbild von <a title="Interview mit Bettina Scholz" href="http://du-sollst-dir-kein-bild-machen.de/interview-mit-bettina-scholz/" target="_blank"><b>Bettina Scholz</b></a> scheint über einem kleinen zu schweben. Bei beiden Bildern handelt es sich um <i>Schüttungen </i>und<i> Auftragungen</i> auf die flachliegende Scheibe.<i> </i>Farbe die sich in einer festen Struktur frei bewegen darf und so fast entmaterialisiert und losgelöst vom Bildkörper erscheint. Im großen helleren Kreis spiegelt sich je nach dem Standort des Betrachters der Kruzifixus wie die Skulptur <i>Purity</i> des amerikanischen Künstlers <a href="http://www.barryxball.com" target="_blank"><b>Barry X. Ball</b></a>. In der kreisrunden Fläche könnten wir die Erde sehen, einen Planeten oder auch eine kleinste Zelle. Darunter ein kleines Querformat, der Kreis scheint sich in die Horizontale zu drehen. Es entsteht ein Bild, das an im Kreis sitzende Menschen erinnert. An die <i>Gemeinschaft der Heiligen.</i></p>
<p>Seit einigen Tagen fotografieren sich Gläubige und solche die nicht glauben können, Besucherinnen und Besucher der Gottesdienste, Glieder der Berliner Domgemeinde, Touristen aus aller Welt und Besucherinnen und Besucher der Ausstellung gegenseitig. Sie nutzen dabei ein altmodisches Mittel: eine <i>Sofortbildkamera,</i> die ihr Gesicht binnen Minuten aus dem Dunklen entwickelt. Und dieses lässt sich nicht digital verändern. Unsere Falten bleiben und unser inneres Licht wird sichtbar oft. Diese kleinen Portraits werden ab Pfingstmontag in der Ausstellung installiert. Du sollst Dir kein Bild machen. Aber du darfst <i>Dein Antlitz</i> zeigen. Und dies ist nicht Dein<i> Face. </i></p>
<p style="text-align: right;">– Text: Lorena Jonas</p>
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<p>///</p>
<p><strong>You shall (not) make for yourself an image / 8th scene: Cantate and 9th scene: Pentecost</strong></p>
<p>On the days leading up to Pentecost, the exhibition takes on a new shape again, introduced by a small painting on wood by Herman Saftleven to the left from the entrance. View of a River Valley (Rhine Fantasy) from around 1665 at first sight shows a gorgeous landscape, a materialized fantasy of the countryside, with castles, ships and people tilling the land. This idyll is disrupted as soon as one notices a withered tree in the left foreground. On an elevation above the tree a pilgrim is setting off in the direction of the no longer fertile. A child at his feet seems to be asking him whether he is really about to leave. The pilgrim’s pace, however, appears determined. He is facing a difficult path. Yet, in the sky above the pilgrim, a softly shimmering gold is shining through the clouds.</p>
<p>On the front side of the exhibition space, Stefan Sehler’s reverse-glass painting gleams in similarly shimmering golden hues. It hangs above the gold foil-wrapped candies comprising the installation Untitled (Placebo – Landscape for Roni) by Félix González-Torres, which so to speak seem to rise up – toward the elevated golden ground. In medieval art in particular, the color gold was used to set backgrounds of biblical scenes apart from the earthly realm and transpose them into transcendent spheres. In Sehler’s modern-day work, however, gold does not form a background; it is at one with the paint itself and its structure. Yet, the picture´s rich texture, which is created by the materiality of the paint behind the glass, firmly embeds this unearthly element in the earth – it may even be gilded topsoil.</p>
<p>Ulrich Kochinke´s sculpture Hausaltar (Home Altar) from 2013 combines the profane and the sacred in a subtle and almost playful manner. The altar – as a site of religious worship – is in this case made up of skateboards which on the one hand feature typical emblems of the skater scene and on the other show in the middle an almost juvenile interpretation of holy signs. An image and inscription of the martyr Saint Placidus are engraved into the garish yellow board, forming silver lines.<br />
After a prayer at the modern home altar, Lucio Fontana´s multiple Concetto Spaziale – which has accompanied the exhibition cycle ever since the first scene at its permanent place in the wall – appears different than heretofore. What in the context of the prohibition of images appeared like a cut in the artistic medium, before Easter even like a religious stigma, can in this hang be seen in yet another light. On a pilgrimage or after a prayer – in search of fulfilment – Fontana´s slash may appear like a heart ready to open.</p>
<p>Christina Doll´s small statues made of synthetic resin seem elevated above the earthly realm due to their materiality alone. Their actual appearance remains elusive, the crystal-like surfaces make them appear like immaterial beings. It doesn´t come as a surprise that the Angel is depicted as a vision. They are celestial, supernatural beings that aid God and so to speak act as messengers. Doll´s Angel is more of a phantom than a real presence. What is surprising is that the sculptural representation of the Shepherd, an earthly being, follows the same pattern. Yet, if we recall the Psalm 23, we can see this human being as imbued with divine presence: “The LORD is my shepherd; I shall not want. HE makes me lie down in green pastures. HE leads me beside still waters.”</p>
<p>Margi Geerlinks´ photograph Thou shalt love from 2004 shows an African child, the love-your-neighbor commandment is written on her stomach. Especially in relation to the current debate on the situation of (also African) refugees, this photograph strikes as highly relevant to our time.</p>
<p>To the right from the ivory crucifix from the 12th century (and above it the neon sculpture in Hebrew “You shall not make for yourself an image”) hang two drawings by the Berlin-based American artist Laura Bruce: Thicket shows the religious as part of a natural phenomenon – a light channel which breaks through the sky, lands on earth and almost breaks it open. A form appears in this ray of light. A human who seems to be receiving energy, divine energy directly from the sky. The image calls to mind the Taoist practice of channeling: an individual acts as a channel for collecting divine energy and passing it on to others as a form of healing.</p>
<p>River Baptist shows an adult baptism in a river before a mighty tree. The Acts of the Apostles contain a sermon by Peter in which he defines baptism as a path to receiving the Holy Spirit: “When the people heard this, they were cut to the heart and said to Peter and the other apostles, ´Brothers, what shall we do?´ Peter replied, “Repent and be baptized, every one of you, in the name of Jesus Christ for the forgiveness of your sins. And you will receive the gift of the Holy Spirit.” (Acts 2, 37-38) Laura Bruce´s drawings lead us toward the central theme of the miracle of Pentecost.<br />
Two reliquaries from the 12th century are on display on the file floor of the exhibition space. One of them bears the inscription Sancti Briccii Episcopi et Confessoris and thus reveals whose body parts or bones were kept in this receptacle as relics: Saint Brice Bishop and Confessor. These receptacles also had another ceremonious role. Opened, they were carried around the church in order for good things from heaven to make their way into them. This ceremony was always coupled with hope for healing – a wish for receiving good things from above and their presence on earth. In this regard, the reliquaries appear to correspond with the drawings by Laura Bruce. Healing is also the main subject of the votive offerings displayed on the grey front wall. Art objects made of wax serving as a token of a person´s suffering. According to an old tradition, sculpted limbs were offered at cultic or religious sites as a way of pleading for rescue from a predicament or disease.<br />
The Silence (1987), an installation by the Chilean artist Alfredo Jaar, fosters a conscious use of our senses. However much we as viewers yearn for the beautiful in art and all around us find signs of something higher which transcends the actual sensory world and can be experienced only spiritually, this work confronts us with the real world. A light box opens the view onto a sepia-colored scene. We can however fully grasp it only when we look down on the mirrors forming a cross on the floor, which show the legs of poverty-stricken day laborers standing in line. We cannot see the individuals, yet their clothes suggest hard work and a lower social status.<br />
The Christian feast of Pentecost celebrates the descent of the Holy Spirit and marks the end of the Easter Season. Pentecost originated from the Jewish feast of Shavuot, which celebrates the giving of the Torah to the Jewish people. The New Testament gives an account of the experiences of the Apostles, who were filled with the Holy Spirit in Jerusalem on Shavuot.</p>
<p>And suddenly there came a sound from heaven as of a rushing mighty wind, and it filled all the house where they were sitting. And there appeared unto them cloven tongues like as of fire, and it sat upon each of them. And they were all filled with the Holy Ghost, and began to speak with other tongues, as the Spirit gave them utterance. (Acts 2, 1-4)</p>
<p>This also applies to the installation of vases by the Korean artist Young-Jae Lee. There are 50 days between Easter and Pentecost; since Easter Monday, each day a vase filled with living water has been added. In old art, depictions of tongues of fire recalled the Holy Spirit; Lee´s vases bear red stains which may call to mind these tongues. They were made by firing clay. The vase field thus symbolizes growth and time, the living water of Christianity and the fire of the Holy Spirit and the earth, from which all comes and into which all goes back.</p>
<p>Above the vase field and opposite Stefan Sehler´s golden painting: a large blue reverse-glass painting by Bettina Scholz seems to hover above a smaller one. Both pictures were made by pouring and applying paint onto a panel lying flat on the ground. Paint was allowed to move freely within a fixed structure and thus appears almost dematerialized and emancipated from its support. Depending on the viewer´s position, the big, lighter-hued circle mirrors the ivory crucifix as well as the sculpture Purity by the American artist Barry X. Ball. The circular form can be perceived as the Earth, a planet or a tiny cell. Below is a small rectangular picture, a circle seems to be revolving horizontally. This image recalls people sitting in a circle – the communion of saints.</p>
<p>For some time now the faithful and those without religious faith, people attending the worships, members of the congregation of Berlin Cathedral, tourists from all over the world and visitors to the exhibition have been taking photographs of each other. They have used an old-fashioned device: an instant camera which in a matter of minutes makes our face emerge from out of the darkness. And this cannot be digitally altered. Our wrinkles remain and our inner light often becomes visible. From Pentecost Monday on, these small portraits will be installed in the exhibition. You shall not make for yourself an image. But you can show your countenance. And this is not the mere surface of your face.</p>
<p>Fotocredits / photo credits</p>
<p><em>- Heman III Saftleven: Ausblick auf ein Flusstal (Rheinfantasie), 1665</em>, <em>Öl auf Holz, 21 x 27,5 cm, Courtesy SØR Rusche Sammlung Oelde/Berlin © Heman III Saftleven</em></p>
<p><em>- Stefan Sehler: o.t., 2011, 205cm x155cm, Acryl, Lack, Öl hinter Plexiglas, Courtesy Stefan Sehler © Stefan Sehler</em></p>
<p><em>- Félix González-Torres, Untitled (Placebo – Landscape &#8211; for Roni), 1993</em>, <em>544 kg Bonbons in Goldfolie, Dimensions variable, Courtesy Sammlung Hoffmann, Berlin, © Félix González-Torres und Sammlung Hoffmann, Berlin</em></p>
<p><em>- Ulrich Kochinke: Hausaltar, 2013</em>, <em>Pyrographie auf Blankdeck, Skatedecks, Scharniere, 85 x 65 cm, Courtesy TEUTLOFF MUSEUM e.V., © Ulrich Kochinke</em></p>
<p><em>- Christina Doll, Hirte, 2013/2015</em>, <em>Kunstharz, 13 x 14 x 25 cm, Foto: Lothar Schnepf, Courtesy Christina Doll, © Christina Doll</em></p>
<p><em>- Christina Doll, Engel, 2014/2015</em>, <em>Kunstharz, 15 x 15 x 40 cm, Foto: Lothar Schnepf, Courtesy Christina Doll, © Christina Doll</em></p>
<p><em>- Margi Geerlinks, Thou shalt love, 2004</em>, <em>Ilfoflex, Plexiglas, Alu-Dibond 100 x 73 cm, Courtesy TEUTLOFF MUSEUM e.V. © Margi Geerlinks</em></p>
<p><em>- Laura Bruce, River Baptist, 2007</em>, <em>Graphite on Paper, 100 x 70 cm, Courtesy Privatsammlung, Foto: Kim Keibel © Laura Bruce</em></p>
<p><em>- Reliquienschrein des hl. Brictius von Tours</em>, <em>zweite Hälfte 14. Jahrhundert, Ergänzungen von 1728 und 1784, Holz, geschnitzt und vergoldet, 53,5 x 30,1 x 65,5 cm, Leihgabe aus dem Diözesanmuseum Bamberg</em></p>
<p><em>- Alfredo Jaar, The Silence, 1987, Lightbox, ca. 76 x 101 x 12,5 cm, 5 Spiegel, je 30 x 30 cm, Foto: Kurt Steinhausen Fotografie, Courtesy TEUTLOFF MUSEUM e.V., © Alfredo Jaar</em></p>
<p><em>- Young-Jae Lee, Tulpenvase, 2014, Keramik, Ed. 88, Höhe ca. 20 cm, Durchmesser ca. 20 cm, Courtesy Privatsammlung, © Young-Jae Lee</em></p>
<p><em>- Barry X Ball, Purity, 2008-2009, Iranischer Onyx, rostfreier Stahl, 41,9 x 28,6 x 61 cm, Sockel: Mazedonischer Marmor, rostfreier Stahl, Holz, Acryllack, Stahl, Nylon, Plastik, 114,3 x 35,6 x 30,5 cm, Courtesy Olbricht Collection</em></p>
<p><em>- Lucio Fontana, Concetto Spaziale, 1968, Pink plastic, multiple, 30 x 30 x 2 cm, Foto Uwe Gaasch, Courtesy Sammlung Hoffmann, Berlin, © Lucio Fontana, Sammlung Hoffmann, Berlin und VG Bild- Kunst, Bonn 2015</em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Das Bilderverbot und die Lust der Kirche auf Bilder</title>
		<link>http://du-sollst-dir-kein-bild-machen.de/das-bilderverbot-und-die-lust-der-kirche-auf-bilder/</link>
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		<pubDate>Mon, 18 May 2015 12:55:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Achim Klapp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>

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		<description><![CDATA[„Über das Aufscheinen von Hass, Ressentiment und Mitleid“: Anlässlich der Ausstellung &#8222;Du sollst Dir (k)ein Bild machen&#8220; sprechen der Kurator Alexander Ochs und der Katholische Theologe und Bildwissenschaftler Prof. Dr. Reinhard Hoeps am 21. Mai über das Bilderverbot. Über das Aufscheinen von Hass, Ressentiment und Mitleid Ein Gespräch über das Bilderverbot und die Lust der Kirche [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>„Über das Aufscheinen von Hass, Ressentiment und Mitleid“:<strong> </strong>Anlässlich der Ausstellung &#8222;Du sollst Dir (k)ein Bild machen&#8220; sprechen der Kurator Alexander Ochs und der Katholische Theologe und Bildwissenschaftler Prof. Dr. Reinhard Hoeps am 21. Mai über das Bilderverbot.<span id="more-737"></span></p>
<p><strong>Über das Aufscheinen von Hass, Ressentiment und Mitleid<br />
</strong><strong>Ein Gespräch über das Bilderverbot und die Lust der Kirche auf Bilder<br />
Berliner Dom, Tauf-und Traukirche und  Sophie Charlotte-Saal<br />
</strong>Eine Veranstaltung der Katholische Akademie in Berlin .e.V. im Berliner Dom.<br />
Donnerstag, 21.05.2015, 19.00, Einlass in die Ausstellung; 19.30 Beginn</p>
<p>Das Bilderverbot des Dekalogs eröffnet die jüdisch-christliche Konfliktgeschichte um das Bild. Wieviel Hass auf den Menschen entsteigt einem Bilderverbot, das eigentlich die Gottesverehrung sichern soll? Welche Bilder können Ressentiment mindern und Mitleid mehren? Was bedeutet dies für das Verhältnis von Kultbild und Kunstbild und hier und heute im Berliner Dom 2015?</p>
<p>Referenten:<br />
<a title="Kurator" href="http://du-sollst-dir-kein-bild-machen.de/kurator/" target="_blank">Alexander Ochs</a>, Berlin, Kurator der Ausstellung<br />
Prof. Dr. <a href="https://www.uni-muenster.de/FB2/personen/kthd/systematische/hoeps.html" target="_blank">Reinhard Hoeps</a>, Münster<br />
Moderation: <a href="http://www.katholische-akademie-berlin.de/de/referenten/joachim-hake/index.php" target="_blank">Joachim Hake</a>, Direktor,  Katholische Akademie in Berlin<br />
Begrüßung durch Dr. h.c. Volker Faigle, Vorsitzender des Domkirchen-Kollegiums</p>
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