<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Du sollst dir kein Bild machen</title>
	<atom:link href="http://du-sollst-dir-kein-bild-machen.de/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://du-sollst-dir-kein-bild-machen.de</link>
	<description>Eine Ausstellung alter und zeitgenössischer Kunst im Berliner Dom</description>
	<lastBuildDate>Sat, 21 Nov 2015 08:45:43 +0000</lastBuildDate>
	<language>de-DE</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=4.1.42</generator>
	<item>
		<title>Publikation zur Ausstellung</title>
		<link>http://du-sollst-dir-kein-bild-machen.de/publikation-zur-ausstellung/</link>
		<comments>http://du-sollst-dir-kein-bild-machen.de/publikation-zur-ausstellung/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 21 Nov 2015 08:44:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Achim Klapp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://du-sollst-dir-kein-bild-machen.de/?p=858</guid>
		<description><![CDATA[Das liebevoll gestaltete Bilder-Lesebuch führt durch die zehn Hängungen der Ausstellung Du sollst dir (k)ein Bild machen, die 2015 in einem eigens entwickelten Kunst-Kubus im Berliner Dom stattfand. 60.000 Besucher aus aller Welt verfolgten das lebendige Wechselspiel aus sakraler Kunst seit dem 12. Jahrhundert zum Beispiel aus dem Bamberger Domschatz und zeitgenössischen Werken von rund [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-859" src="http://du-sollst-dir-kein-bild-machen.de/wp-content/uploads/2015/11/DU-SOLLST-DIR-KEIN-BILD-MACHEN-.jpg" alt="DU SOLLST DIR KEIN BILD MACHEN-" width="332" height="448" /></p>
<p>Das liebevoll gestaltete Bilder-Lesebuch führt durch die zehn Hängungen der Ausstellung <em>Du sollst dir (k)ein Bild machen</em>, die 2015 in einem eigens entwickelten Kunst-Kubus im Berliner Dom stattfand. <span id="more-858"></span>60.000 Besucher aus aller Welt verfolgten das lebendige Wechselspiel aus sakraler Kunst seit dem 12. Jahrhundert zum Beispiel aus dem Bamberger Domschatz und zeitgenössischen Werken von rund fünfzig Künstlerinnen und Künstlern wie Marina Abramović oder Lucio Fontana über Grayson Perry bis zu Miwa Yanagi. Das Buch formuliert ‚die neue Lust der Kirchen an Bildern‘ und lässt die Schau mit zahlreichen Ausstellungsansichten, Texten, Bildmeditationen, Kommentaren und Predigten lebendig werden.</p>
<p>In der Ausstellung und in der Publikation vertretene Künstler:</p>
<p>Abbas (Abbas Attar), Marina Abramović, Ai Weiwei, Dieter Appelt, Hans Arp, Barry X Ball, Taysir Batniji, Max Beckmann, Laura Bruce, Berlinde de Bruyckere, Pieter Claesz, Mat Collishaw, Christina Doll, Lucio Fontana, Marianna Gartner, Margi Geerlinks, Félix Gonzáles-Torres, Stella Hamberg, Chester Higgins, Alfredo Jaar, Katharina Karrenberg, Ruprecht von Kaufmann, Ulrich Kochinke, Herlinde Koelbl, Young-Jae Lee, Rami Maymon, Dario Mitidieri, Mwangi Hutter, Adam Nadel, Chris Newman, Hermann Nitsch, Alexander Ochs, Heribert C. Ottersbach, Grayson Perry, Jan Symonz Pynas, Eric Refner, Daniel Richter, Herman Saftleven, Bettina Scholz, Stefan Sehler, Andres Serrano, Gil Shachar, Joao Silva, Micha Ullman, Miriam Vlaming, Paloma Varga Weisz, Miwa Yanagi + sakrale Kunst unbekannter Meister vom 12. bis zum 18. Jahrhundert.</p>
<p>DU SOLLST DIR (K)EIN BILD MACHEN<br />
herausgegeben von Petra Zimmermann und Alexander Ochs<br />
erschienen bei <a href="https://www.kerberverlag.com/du_sollst_dir_kein_bild_machen/product-3524.html" target="_blank">KERBER</a></p>
<p>Texte: A. Shulamit Bruckstein Çoruh, Joachim Hake, Reinhard Hoeps, Lorena Jonas, Holger Kempkens, Michael Kösling, Thomas C. Müller, Chris Newman, Alexander Ochs, Georg Maria Roers SJ, Petra Zimmermann. Gestaltung: Frederik Foert<br />
ISBN: 978-3-7356-0171-1, Format: 18,50 × 25,00 cm, Seiten: 170, Abbildungen: 87 farbige und 14 s/w Abbildungen, Cover: Hardcover, gebunden<br />
32,00 €</p>
<p><strong>Wir laden Sie herzlich ein zur Präsentation der Publikation</strong></p>
<p>24. November 2015, 19.30 Uhr<br />
me COLLECTORS ROOM<br />
Auguststraße 68, 10117 Berlin</p>
<p>Das Buch wird von Friedhelm Mennekes SJ präsentiert. Petra Zimmermann und Alexander Ochs sprechen mit Joachim Hake über die Ausstellung und die Entstehung des Buches wie die nächste Ausstellungsinitiative <em>SEIN.ANTLITZ.KÖRPER.</em> in elf Kirchen in Berlin und Jerusalem im Jahr 2016.</p>
<p>ALEXANDER OCHS AUSSTELLUNGEN + KERBER VERLAG + BERLINER DOM + KATHOLISCHE AKADEMIE BERLIN e.V. + CIRCLES. KUNST + KULTUR IM DIALOG MIT DEN RELIGIONEN gGmbH laden ein.</p>
<p>So Sie teilnehmen wollen, bitten wir um eine kurze Rückmeldung:<br />
<a href="mailto:ochs@alexanderochs-private.com" target="_blank">ochs@alexanderochs-private.com</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://du-sollst-dir-kein-bild-machen.de/publikation-zur-ausstellung/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Letzte Hängung der Ausstellung</title>
		<link>http://du-sollst-dir-kein-bild-machen.de/letzte-haengung-der-ausstellung/</link>
		<comments>http://du-sollst-dir-kein-bild-machen.de/letzte-haengung-der-ausstellung/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 18 Jun 2015 08:02:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Achim Klapp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Künstler]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://du-sollst-dir-kein-bild-machen.de/?p=852</guid>
		<description><![CDATA[Am 1. März hatte das ambitionierte Projekt begonnen: Die gesamte Ausstattung der reich geschmückten, 1905 eröffneten Tauf- und Traukirche des Berliner Doms &#8211; Altar, Gemälde, Kandelaber und die den Raum fassenden Säu- len &#8211; ‚verschwanden‘ für die Schau bis in einer Höhe von rund sechs Metern. Nur die ausgemalte Decke und die Orgelempore blieben sichtbar. In die [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Am 1. März hatte das ambitionierte Projekt begonnen: Die gesamte Ausstattung der reich geschmückten, 1905 eröffneten Tauf- und Traukirche des Berliner Doms &#8211; Altar, Gemälde, Kandelaber und die den Raum fassenden Säu- len &#8211; ‚verschwanden‘ für die Schau bis in einer Höhe von rund sechs Metern. Nur die ausgemalte Decke und die Orgelempore blieben sichtbar. In die so entstehende Raumskulptur waren für die erste Hängung drei Objekte fest installiert: Ein weitgehend unbekanntes, 1968 datiertes Kunststoff-Multiple von Lucio Fontana, die in hebräischen Buchstaben geschriebene Neonskulptur <em>Du sollst Dir kein Bild machen</em>, die das zweite Gebot Mose zitiert und ein ‚Bibelschrein‘ mit einer 1886 für die britische und ausländische Bibelgesellschaft gedruckten ‚Heiligen Schrift‘.</p>
<p>Aus dieser minimalistischen Installation und im fast leeren Raum entwickelten sich über den Osterfestkreis, zwischen Passion und Pfingsten zehn Szenen aus alter und neuer Kunst, in denen immer wieder neue Kombinationen von Kunstwerken präsentiert wurden, Kunstwerken, die sich zu den christlichen Festen wohl verhalten werden, diese aber nicht illustrieren und bebildern.</p>
<p>In den in den vergangenen dreieinhalb Monaten waren im Dom Kunstwerke zu sehen von:<br />
Abbas, Marina Abramovic, Ai Weiwei, Dieter Appelt, Hans Arp, Max Beckmann, Barry X Ball, Laura Bruce, Berlinde de Bruyckere, Pieter Claesz, Mat Collishaw, Christina Doll, Lucio Fontana, Alberto Garcia Alix, Marianna Gartner, Margi Geerlinks, Félix González- Torres, Stella Hamberg, Chester Higgins, Mwangi Hutter, Alfredo Jaar, Katharina Kar- renberg, Ruprecht von Kaufmann, Kim-Joon, Ulrich Kochinke, Herlinde Koelbl, Matej Kosir, Young-Jae Lee, Rami Maymon, Dario Mitidieri, Adam Nadel, Chris Newman, Hermann Nitsch, Heribert C. Ottersbach, Grayson Perry, Jan Symonsz Pynas, Eric Refner, Daniel Richter, Oswaldo Romberg, Herman III Saftleven, Eva Schlegel, Bettina Scholz, Stefan Sehler, Andres Serrano, Gil Shachar, Joao Silva, Malte Spohr, Micha Ullman, Miriam Vlaming, Paloma Varga Weisz, Erwin Wurm, Miwa Yanagi. Sakrale Kunst und Artefakte vom 12. Jahrhundert bis zum Barock.</p>
<p>Wir danken allen Beteiligten für die Unterstützung und freuen uns über die große Zustimmung und das Lob zur Ausstellung!</p>
<div id="attachment_853" style="width: 695px" class="wp-caption alignnone"><img class="size-large wp-image-853" src="http://du-sollst-dir-kein-bild-machen.de/wp-content/uploads/2015/06/DSC1641-685x1024.jpeg" alt="Letzte Hängung der Ausstellung, Fotos © Marcus Schneider" width="685" height="1024" /><p class="wp-caption-text">Letzte Hängung der Ausstellung, Fotos © Marcus Schneider</p></div>
<p><img class="alignnone wp-image-854 size-large" src="http://du-sollst-dir-kein-bild-machen.de/wp-content/uploads/2015/06/DSC1666-666x1024.jpeg" alt="_DSC1666" width="666" height="1024" /> <img class="alignnone wp-image-855 size-large" src="http://du-sollst-dir-kein-bild-machen.de/wp-content/uploads/2015/06/DSC1677-677x1024.jpeg" alt="_DSC1677" width="677" height="1024" /></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://du-sollst-dir-kein-bild-machen.de/letzte-haengung-der-ausstellung/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Interview mit Kurator Alexander Ochs zum Ausstellungsende</title>
		<link>http://du-sollst-dir-kein-bild-machen.de/interview-mit-kurator-alexander-ochs-zum-ausstellungsende/</link>
		<comments>http://du-sollst-dir-kein-bild-machen.de/interview-mit-kurator-alexander-ochs-zum-ausstellungsende/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 10 Jun 2015 15:13:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Achim Klapp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://du-sollst-dir-kein-bild-machen.de/?p=847</guid>
		<description><![CDATA[In wenigen Tagen endet die Ausstellung. Wie war die Reaktion der Besucher, der Gemeinde, der Künstler auf die Schau? Kurator Alexander Ochs zieht im Interview ein Fazit.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>In wenigen Tagen endet die Ausstellung. Wie war die Reaktion der Besucher, der Gemeinde, der Künstler auf die Schau? Kurator Alexander Ochs zieht im Interview ein Fazit.<br />
<iframe src="https://player.vimeo.com/video/130332490?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" width="566" height="318" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://du-sollst-dir-kein-bild-machen.de/interview-mit-kurator-alexander-ochs-zum-ausstellungsende/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Interview mit Ruprecht von Kaufmann</title>
		<link>http://du-sollst-dir-kein-bild-machen.de/interview-ruprecht-von-kaufmann/</link>
		<comments>http://du-sollst-dir-kein-bild-machen.de/interview-ruprecht-von-kaufmann/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 09 Jun 2015 13:10:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Achim Klapp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Künstler]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://du-sollst-dir-kein-bild-machen.de/?p=841</guid>
		<description><![CDATA[Ruprecht von Kaufmann über seine Arbeit „Die Unerträgliche Leichtigkeit des Seins“ für die Ausstellung]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://rvonkaufmann.com" target="_blank">Ruprecht von Kaufmann</a> über seine Arbeit „Die Unerträgliche Leichtigkeit des Seins“ für die Ausstellung</p>
<p><iframe src="https://player.vimeo.com/video/130093008?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" width="639" height="359" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://du-sollst-dir-kein-bild-machen.de/interview-ruprecht-von-kaufmann/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Communio Sanctorum – die Gemeinschaft der Heiligen</title>
		<link>http://du-sollst-dir-kein-bild-machen.de/communio-sanctorum-die-gemeinschaft-der-heiligen/</link>
		<comments>http://du-sollst-dir-kein-bild-machen.de/communio-sanctorum-die-gemeinschaft-der-heiligen/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 02 Jun 2015 13:23:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Achim Klapp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://du-sollst-dir-kein-bild-machen.de/?p=822</guid>
		<description><![CDATA[Zwischen Ostermontag und Pfingsten liegen 49 Tage. In diesen 49 Tagen fotografierten wir 490 Mitglieder der Domgemeinde, Gottesdienst- und andere Besucher des Berliner Doms. Wir fotografierten mit einer heute anachronistisch scheinenden Polaroid-Kamera, einer Sofortbildkamera, deren Bild sich nicht retuschieren lässt. Bilder, die uns zeigen, in unserer Verletzlichkeit und mit unseren Verletzungen; Bilder, die unsere Liebe zeigen, unsere Zweifel, unseren Mut und unsere [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Zwischen Ostermontag und Pfingsten liegen 49 Tage. In diesen 49 Tagen fotografierten wir 490 Mitglieder der Domgemeinde, Gottesdienst- und andere Besucher des Berliner Doms.<span id="more-822"></span></p>
<p>Wir fotografierten mit einer heute anachronistisch scheinenden Polaroid-Kamera, einer Sofortbildkamera, deren Bild sich nicht retuschieren lässt. Bilder, die uns zeigen, in unserer Verletzlichkeit und mit unseren Verletzungen; Bilder, die unsere Liebe zeigen, unsere Zweifel, unseren Mut und unsere Kraft.</p>
<p><iframe src="https://player.vimeo.com/video/130096582?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p><em>Dompredigerin Petra Zimmermann</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://du-sollst-dir-kein-bild-machen.de/wp-content/uploads/2015/06/IMG_3727-e1433769728410.jpg" rel="lightbox-0"><img class="alignnone size-large wp-image-827" src="http://du-sollst-dir-kein-bild-machen.de/wp-content/uploads/2015/06/IMG_3727-e1433769728410-768x1024.jpg" alt="IMG_3727" width="768" height="1024" /></a> <a href="http://du-sollst-dir-kein-bild-machen.de/wp-content/uploads/2015/06/IMG_3720-e1433769710604.jpg" rel="lightbox-1"><img class="alignnone size-large wp-image-825" src="http://du-sollst-dir-kein-bild-machen.de/wp-content/uploads/2015/06/IMG_3720-e1433769710604-768x1024.jpg" alt="IMG_3720" width="768" height="1024" /></a> <img class="alignnone size-large wp-image-823" src="http://du-sollst-dir-kein-bild-machen.de/wp-content/uploads/2015/06/IMG_3712-e1433769677437-768x1024.jpg" alt="IMG_3712" width="768" height="1024" /></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://du-sollst-dir-kein-bild-machen.de/communio-sanctorum-die-gemeinschaft-der-heiligen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Stimmen zur Ausstellung</title>
		<link>http://du-sollst-dir-kein-bild-machen.de/stimmen/</link>
		<comments>http://du-sollst-dir-kein-bild-machen.de/stimmen/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 02 Jun 2015 11:51:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Achim Klapp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://du-sollst-dir-kein-bild-machen.de/?p=806</guid>
		<description><![CDATA[Lob und nachdenkliche Worte zur Ausstellung von der Schauspielerin Eva Mattes, Anika Sendes, Senatskanzlei Berlin, und Joachim Hake, Direktor der Katholischen Akademie Berlin Eva Mattes lebt als Schauspielerin und Autorin in Berlin &#160; „Von den einzelnen Kunstwerken, ihrer Zusammenstellung und vor allem ihrer eindrücklichen Wirkung in diesem besonderen Kirchen-Ausstellungsraum war und bin ich begeistert“ Anika Sendes, Projektleitung „Berliner [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Lob und nachdenkliche Worte zur Ausstellung von der Schauspielerin Eva Mattes, Anika Sendes, Senatskanzlei Berlin, und Joachim Hake, Direktor der Katholischen Akademie Berlin<span id="more-806"></span></p>
<p><img class="alignnone size-large wp-image-811" src="http://du-sollst-dir-kein-bild-machen.de/wp-content/uploads/2015/06/matthes_du_sollst-e1433246562421-768x1024.jpg" alt="matthes_du_sollst" width="768" height="1024" /></p>
<p><a href="http://evamattes.com" target="_blank"><strong>Eva Mattes</strong></a> lebt als Schauspielerin und Autorin in Berlin</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>„Von den einzelnen Kunstwerken, ihrer Zusammenstellung und vor allem ihrer eindrücklichen Wirkung in diesem besonderen Kirchen-Ausstellungsraum war und bin ich begeistert“<br />
<strong>Anika Sendes</strong>, Projektleitung <a href="http://www.berlin.de/sen/kultur/religion-weltanschauung/berliner-dialog-der-religionen/artikel.21575.php" target="_blank">„Berliner Dialog der Religionen“</a>, Senatskanzlei Berlin</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Trost</strong></p>
<p>von <strong>Joachim Hake</strong></p>
<p>In den letzten Wochen habe ich sieben Mal den grey cube in der Tauf- und Traukirche des Berliner Doms besucht. Wenn ich den Raum betrete, freue ich mich an dem elfenbeinernen Christus aus dem Bamberger Dom, der einen regelmäßig begrüßt wie die blaue Neonschrift in hebräischen Schriftzügen über ihm: Du sollst Dir kein Bild machen. Der Raum und seine Artefakte scheinen zu atmen und nehmen den Besucher gastfrei auf. Einige Artefakte sind nur einige Tage zu sehen, andere halten die Stellung, sind immer oder häufiger da, wie in einer Nische an der Kopfwand eine alte Bibel, die wie eine Fächerskulptur die Seiten zum Betrachter öffnet. Von den schwarzen Augen der Muslim woman von Chester Higgins werde ich erblickt und vergesse nicht: ich, der hier schaut, ist selbst ein Gesehener und diese Einsicht stört mich nicht. Die Artefakte nehmen einen hinein in den Raum wie die Bilder von Bettina Scholz, die den Betrachter in die Tiefe ihrer Schichtungen locken oder Spiegelräume eröffnen, in denen er sich gerne aufhält.</p>
<p>Mit jedem Besuch wird deutlicher: in diesem Raum möchte nichts belehren, nichts bekehren und nichts illustrieren. Sehen und Gesehenwerden – gleichviel und einerlei. Hier gibt es keine Pädagogik und keine Didaktik und vor allem ist nichts von jenem verzweifelten kunstreligiösen Willen spürbar, der heute allzu oft Glaube und Kunst gleichermaßen schadet. Hier gibt es nur Werke, jedes für sich in sich ruhend und stark, die sich stets neu zu konstellieren scheinen im Rhythmus einer Liturgie, die diesen Dom am Werktag wie am Sonntag belebt. Eine befreiende Absichtslosigkeit ist spürbar in der Gleichzeitigkeit von Kunst und Liturgie. Der Raum und die Artefakte nehmen ihren Rhythmus auf, geben den liturgischen Festen eine vielgestaltige Plastizität und viele Körper. Es ist, als ob auch die Werke sich gerne und selbstverständlich unter die Menschen mischen, wie diese sich gerne hier aufhalten. Und in der Tat: Jedes Mal, wenn ich den grey cube betrete, komme ich zur Ruhe, gehe von einer Arbeit zur anderen und bleibe vor diesem oder jenem Werk stehen. Eine spätgotische Anna selbdritt im vorderen Drittel links lenkt den Blick zur Kopfwand mit der Bibel. Wie jedesmal hebt sich der Blick und das Echo eines altes Verses stellt sich ein: Et introibo ad altare Dei: ad Deum, qui laetificat iuventutem meam. (Und ich werde zum Altare Gottes treten, zu Gott, der mich erfreut von Jugend auf.)</p>
<p>Über der Bibel links eine Madonna, außerdem Votivgaben und rechts davon immer wieder die Bahre von 1982 von Hermann Nitsch. Vorher fand sich hier auch der Sterbezyklus von Herlinde Koelbl, den ich nicht vergessen werde. Auf dem Boden Tausende in Goldfolie verpackte Bonbons, eine Installation des 1996 an den Folgen einer Aidserkrankung verstorbenen kubanischen Künstlers Félix Gonzáles-Torres. Obschon die Besucher von diesen Bonbons essen dürfen, werden sie, so hat es den Anschein nicht weniger und schenken dem Besucher eine Ahnung von österlicher Fülle wie auch die mit Wasser gefüllten Keramikvasen von Young-Jae Lee mit ihren Feuerzungen. Wie immer fällt dabei der Blick auf das Multiple von Lucio Fontana. Der Raum atmet weiterhin den Rhythmus der Liturgie und nimmt mit jeder Woche nach Ostern den Wechsel von Fülle und Vergänglichkeit, von Freude und Traurigkeit immer mehr mit hinein. Die verschiedenen Pietá-Darstellungen stören sich nicht; im Gegenteil: sie beleuchten und bereichern einander und auch sie stellen wie die Pietá von Katharina Karrenberg den Betrachter vor das Ende seiner Projektionen und die Grenzen seines Sehens. Die Traurigkeit, die sich einstellt, ist gefasst und irgendwie gottnah und eine Ahnung steigt auf über das Ausmaß unserer bornierten Sichten auf die Welt, auf Kunst und die Religion. Wie immer endet mein Gang hinten links, von wo aus ich länger in den Raum schaue, während das Gefühl von Trost in mir hoch steigt. In diesem Trost mischt sich vieles.<br />
Ein ruhiger Atmen inmitten der Kunstwerke und der Kirche und die österlicher Freude an einer verheißenen Fülle, die sich merkwürdigerweise immer von dieser Stelle aus eröffnet, an die ich stets wie von unsichtbarer Hand geführt werde.</p>
<p><a href="http://www.katholische-akademie-berlin.de/de/referenten/joachim-hake/index.php" target="_blank">Joachim Hake</a><br />
Direktor der <a href="http://www.katholische-akademie-berlin.de/" target="_blank">Katholischen Akademie e.V. Berlin</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://du-sollst-dir-kein-bild-machen.de/stimmen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>NZZ</title>
		<link>http://du-sollst-dir-kein-bild-machen.de/nzz/</link>
		<comments>http://du-sollst-dir-kein-bild-machen.de/nzz/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 02 Jun 2015 10:25:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Achim Klapp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://du-sollst-dir-kein-bild-machen.de/?p=796</guid>
		<description><![CDATA[Sieglinde Geisels Fazit in der NZZ über unsere „ungewöhnliche Ausstellung: „Der Verzicht auf Masse bietet Gelegenheit für einen kreativen Dialog mit der Kunst“ „Der Berliner Dom gehört zu den beliebtesten Touristenattraktionen der Stadt. Der neobarocke Überschwang lässt an eine katholische Kirche denken – doch die ästhetische Überladung geht auf die Repräsentationsansprüche von Kaiser Wilhelm II. zurück. [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Sieglinde Geisels Fazit in der NZZ über unsere <a href="http://www.nzz.ch/feuilleton/kunst_architektur/auseinandersetzung-mit-dem-bilderverbot-1.18553124" target="_blank">„ungewöhnliche Ausstellung</a>: „Der Verzicht auf Masse bietet Gelegenheit für einen kreativen Dialog mit der Kunst“<span id="more-796"></span></p>
<p>„Der Berliner Dom gehört zu den beliebtesten Touristenattraktionen der Stadt. Der neobarocke Überschwang lässt an eine katholische Kirche denken – doch die ästhetische Überladung geht auf die Repräsentationsansprüche von Kaiser Wilhelm II. zurück. Die grösste Kirche Berlins ist evangelisch, sie wird als Personalgemeinde geführt: Mitglied wird man nur auf Antrag, und die Kirche muss selbst für ihren finanziellen Unterhalt aufkommen, weshalb der Besuch Eintritt kostet. Die Dom-Gemeinde vertritt einen dezidiert ökumenischen Ansatz: Am Israelsonntag, elf Wochen nach Pfingsten, ist jeweils ein Rabbiner als Prediger zu Gast, und einmal im Monat findet ein Taizé-Gottesdienst statt – eine Tradition, die noch aus DDR-Zeiten stammt &#8230;</p>
<p>Nun gibt es in der Tauf- und Traukirche des Berliner Doms eine ungewöhnliche Ausstellung zu sehen &#8230; Betritt man die Tauf- und Traukirche an der rechten Seite der zentralen Predigtkirche, findet man sich wieder in einem Kubus aus sechs Meter hohen dunkelgrauen Wänden. Bis Mitte Juni werden hier Werke der alten und neuen, profanen und sakralen Kunst in wöchentlich wechselnden Hängungen ausgestellt, darunter Arbeiten von Künstlern wie Hans Arp, Marina Abramovic, Ai Weiwei, Max Beckmann und Hermann Nitsch &#8230;</p>
<p>Alexander Ochs, der sich als Galerist seit vielen Jahren für den Austausch mit China einsetzt, verfolgt kein starres Konzept. Es gehe ihm um eine «atmende Ausstellung», die sich mit der Frage nach unserem Verhältnis zum Bild auseinandersetze. Nicht nur die Darstellung Gottes unterliegt einem Tabu, sondern auch die Passion, das menschliche Leiden: Wie darf man das Grauen darstellen? &#8230;</p>
<p>Werden Kunstwerke spirituell aufgeladen, wenn man ihnen in einem sakralen Raum begegnet? Im üppig ausstaffierten Berliner Dom wirkt der stille «Raum im Raum» wie ein Fremdkörper. Nur ein Dutzend Bilder und Skulpturen warten hier auf die Betrachter, manchmal auch weniger. Der Verzicht auf Masse bietet Gelegenheit für einen kreativen Dialog mit der Kunst. Die Besucher können Beziehungen zwischen den Werken erkennen – und herstellen &#8230; Zur Ausstellung gibt es einen informativen Blog: du-sollst-dir-kein-bild-machen.de“.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://du-sollst-dir-kein-bild-machen.de/nzz/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Neue Ausstellungsansichten</title>
		<link>http://du-sollst-dir-kein-bild-machen.de/ausstellungsansichten/</link>
		<comments>http://du-sollst-dir-kein-bild-machen.de/ausstellungsansichten/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 01 Jun 2015 10:07:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Achim Klapp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Künstler]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://du-sollst-dir-kein-bild-machen.de/?p=789</guid>
		<description><![CDATA[Wunderbare Ausstellungsansichten der aktuellen Hängung von Marcus Schneider &#160;]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wunderbare Ausstellungsansichten der aktuellen Hängung von Marcus Schneider</p>
<div id="attachment_794" style="width: 864px" class="wp-caption alignnone"><img class="wp-image-794 size-full" src="http://du-sollst-dir-kein-bild-machen.de/wp-content/uploads/2015/06/DSC1245.jpeg" alt="_DSC1245" width="854" height="1280" /><p class="wp-caption-text">Fotos © Marcus Schneider</p></div>
<p><img class="alignnone size-large wp-image-790" src="http://du-sollst-dir-kein-bild-machen.de/wp-content/uploads/2015/06/DSC1264-1024x683.jpeg" alt="_DSC1264" width="1024" height="683" /> <img class="alignnone wp-image-791 size-full" src="http://du-sollst-dir-kein-bild-machen.de/wp-content/uploads/2015/06/DSC1257.jpeg" alt="_DSC1257" width="853" height="1280" /> <img class="alignnone wp-image-792 size-full" src="http://du-sollst-dir-kein-bild-machen.de/wp-content/uploads/2015/06/DSC1262.jpeg" alt="_DSC1262" width="854" height="1280" /> <img class="alignnone wp-image-793 size-full" src="http://du-sollst-dir-kein-bild-machen.de/wp-content/uploads/2015/06/DSC1239.jpeg" alt="_DSC1239" width="856" height="1280" /></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://du-sollst-dir-kein-bild-machen.de/ausstellungsansichten/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ökumenisches Treffen in der Ausstellung</title>
		<link>http://du-sollst-dir-kein-bild-machen.de/oekumenisches-treffen-in-der-ausstellung/</link>
		<comments>http://du-sollst-dir-kein-bild-machen.de/oekumenisches-treffen-in-der-ausstellung/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 30 May 2015 07:05:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Achim Klapp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://du-sollst-dir-kein-bild-machen.de/?p=815</guid>
		<description><![CDATA[Pfingsten 2015: Domprediger Michael Kösling und Kurator Alexander Ochs führen den evangelischen Bischof Markus Dröge, Bischof Anba Damian von der Koptisch-Orthodoxen Kirche, Diözesanadministrator Prälat Tobias Przytarski als Vertreter des Erzbistums Berlin sowie den Vorsitzenden der Ökumenischen Arbeitsgemeinschaft der Freikirchen, Dekan Ulf-Martin Schmidt von der Altkatholischen Kirche, durch die Ausstellung.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Pfingsten 2015: Domprediger Michael Kösling und Kurator Alexander Ochs führen den evangelischen Bischof Markus Dröge, Bischof Anba Damian von der Koptisch-Orthodoxen Kirche, Diözesanadministrator Prälat Tobias Przytarski als Vertreter des Erzbistums Berlin sowie den Vorsitzenden der Ökumenischen Arbeitsgemeinschaft der Freikirchen, Dekan Ulf-Martin Schmidt von der Altkatholischen Kirche, durch die Ausstellung.<br />
<img class="alignnone size-large wp-image-816" src="http://du-sollst-dir-kein-bild-machen.de/wp-content/uploads/2015/06/2-1024x768.jpg" alt="2" width="1024" height="768" /><br />
<img class="alignnone size-large wp-image-817" src="http://du-sollst-dir-kein-bild-machen.de/wp-content/uploads/2015/06/9-1024x768.jpg" alt="9" width="1024" height="768" /></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://du-sollst-dir-kein-bild-machen.de/oekumenisches-treffen-in-der-ausstellung/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Predigt Pfingstmontag</title>
		<link>http://du-sollst-dir-kein-bild-machen.de/predigt-pfingstmontag/</link>
		<comments>http://du-sollst-dir-kein-bild-machen.de/predigt-pfingstmontag/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 26 May 2015 20:17:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Achim Klapp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Künstler]]></category>
		<category><![CDATA[Predigt]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://du-sollst-dir-kein-bild-machen.de/?p=781</guid>
		<description><![CDATA[Predigt über Johannes 4, 19-26 und zwei Gemälde von Bettina Scholz und Stefan Sehler von Dompredigerin Dr. Petra Zimmermann &#160; Komm, heiliger Geist. Komm, wahres Licht. Komm, verborgenes Mysterium&#8230; Komm, gänzlich unanschaubar, unberührbar, unantastbar. Komm, Freude ohne Ende. &#160; Liebe Gemeinde, so hat Symeon, Theologe und Mystiker aus dem 10. Jahrhundert, den Geist angerufen. Dieser [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Predigt über Johannes 4, 19-26 und zwei Gemälde von Bettina Scholz und Stefan Sehler von Dompredigerin Dr. Petra Zimmermann<span id="more-781"></span></p>
<div id="attachment_778" style="width: 650px" class="wp-caption alignleft"><img class="wp-image-778" src="http://du-sollst-dir-kein-bild-machen.de/wp-content/uploads/2015/05/sehler_gold_205x155_2011-Kopie-770x1024.jpeg" alt="o.t. 2011 205cm x155cm acryl, lack, öl hinter plexiglas" width="640" height="851" /><p class="wp-caption-text">Stefan Sehler, o.t., 2011, 205cm x 155cm, Acryl, Lack, Öl hinter Plexiglas, Courtesy Stefan Sehler © Stefan Sehler</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Komm, heiliger Geist.<br />
Komm, wahres Licht.<br />
Komm,<br />
verborgenes Mysterium&#8230;<br />
Komm,<br />
gänzlich unanschaubar,<br />
unberührbar, unantastbar.<br />
Komm, Freude ohne Ende.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Liebe Gemeinde, so hat Symeon, Theologe und Mystiker aus dem 10. Jahrhundert, den Geist angerufen. Dieser Geist, unfassbar, unanschaubar, unberechenbar. Jeden kann er ergreifen, durchschütteln, animieren. Die Taube ist sein Symbol. Und doch scheint die Taube allein zu harmlos zu sein, um sein Wirken zu erfassen. Feuerzungen und Sturmbrausen, so erzählt der Evangelist Lukas, haben sich der Menschen bemächtigt. Der Geist wirbelt die Dinge durcheinander, kehrt das Unterste zuoberst und schafft neue Verbindungen. Er macht Verdorrtes lebendig und sprengt Versteinertes auf. Er ist der Geist, der über den Wassern der Urflut schwebte, als noch nichts war. Ein Hauch, ein Atem, der uns ins Leben rief. Schöpferische Kraft. Inspriration.<br />
Schreiben Sie was über Inspiration, wurde der Schweizer Schriftsteller Thomas Hürlimann aufgefordert. Und er erzählt von Samuel Beckett.1 Der Dramatiker soll zehn Jahre auf dem Sofa gelegen und eine neue Dramaturgie gesucht haben. Sein geduldiges Warten wurde belohnt. Eines Tages fiel ihm Warten auf Godot ein. Als dieses Stück das Theater eroberte, hat man versucht, Becketts Inspiration nachzuzeichnen. Und tatsächlich ließen sich einzelne Bestandteile benennen. Das Sofa, das irische Variete, das er als Kind so liebte, und seine Bewunderung für Shakespeare. Kurz, in Becketts Geist trafen die verschiedensten Dinge zusammen, sein eigenes – oft quälendes &#8211; Warten, seine Kindheitserinnerungen, sein literarisches und theologisches Wissen. Und aus der Verbindung all dieser bislang unverbundenen Gedanken entstand Neues. Warten auf Godot, ein Jahrhundertstück. Inspiration ist nach Thomas Hürlimann also das Zusammenfallen von bislang Unverbundenem. Eine neue Verbindung in Raum und Zeit.<br />
In der Tauf- und Traukirche ist zu Pfingsten eine neue Szene aus Kunstwerken entstanden. Darunter ein weiteres Bild des zeitgenössischen Künstlers Stefan Sehler. Eine Hinterglasmalerei in Goldtönen. Amorphe Strukturen mit Gold überzogen. Oder wie eine Maserung, oder als hätte man Gold über Erde gestrichen. Die Augen wandern darüber. Man kann sich gleichsam hineinversenken in diese schimmernde Landschaft, die ein Geheimnis zu verbergen scheint. Ein Versprechen dazu. In der Mittelalterlichen Malerei war der goldene Hintergrund einer Szene Zeichen dafür, dass es hier um das Göttliche geht, um Transzendenz. Bei Stefan Sehler aber ist das Gold kein Hintergrund für etwas anderes, sondern ist Materialität, Struktur, Farbe. Und dennoch: Oh, ein neues Altarbild! rief ein Gemeindeglied überrascht aus, als ich mit ihm den Raum betrat. Dasselbe Bild in einem Museum hätte wohl kaum diese Überraschung ausgelöst. Womöglich wäre auch der Künstler selbst verblüfft, wenn er das hörte. Aber nun hängt das Bild in unserer Kirche, dort, wo sich hinter der Wand der Altar versteckt. Und wir sehen das Gold hier wie dort. Eine neue Verknüpfung geschieht. Eine neue Verortung in Raum und Zeit, in einer alten Erinnerung und in einer Verheißung. Inspirierend ist das.<br />
Inspiratio, das Eingießen des Geistes feiern wir zu Pfingsten. Feuerflammen und Sturmböen wirbeln. Aber es kommt mehr dazu als gestaltloser Gotteshauch. Eine Geschichte. Ein Mensch. Und wir selbst mit unseren Lebensgeschichten.<br />
Hören wir auf den Predigttext. Er steht im Evangelium nach Johannes.<br />
19 Die Frau spricht zu Jesus: Herr, ich sehe, dass du ein Prophet bist. 20Unsere Väter haben auf diesem Berge angebetet, und ihr sagt, in Jerusalem sei die Stätte, wo man anbeten soll. 21Jesus spricht zu ihr: Glaube mir, Frau, es kommt die Zeit, dass ihr weder auf diesem Berge noch in Jerusalem den Vater anbeten werdet. 22Ihr wisst nicht, was ihr anbetet; wir wissen aber, was wir anbeten; denn das Heil kommt von den Juden. 23Aber es kommt die Zeit und ist schon jetzt, in der die wahren Anbeter den Vater anbeten werden im Geist und in der Wahrheit; denn auch der Vater will solche Anbeter haben. 24Gott ist Geist, und die ihn anbeten, die müssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten. 25Spricht die Frau zu ihm: Ich weiß, dass der Messias kommt, der da Christus heißt. Wenn dieser kommt, wird er uns alles verkündigen. 26Jesus spricht zu ihr: Ich bin&#8217;s, der mit dir redet.<br />
Eine Frau spricht. Namenlos, und doch erfahren wir aus dem Zusammenhang der Geschichte einiges über sie. Sie ist Samaritanerin. Somit Angehörige einer anderen Konfession. In den Augen mancher eine Sekte. Ihr heiliger Ort ist nicht der Tempel in Jerusalem, sondern der Berg Garizim. Es ist Mittagszeit am Jakobsbrunnen. Größte Hitze. Dort treffen die beiden aufeinander. Und Jesus bittet sie, ihm Wasser zu geben. Ein Tabubruch. Er, der Mann, spricht sie, die Frau an. Er, der Jude, bittet sie, die Samaritanerin um Wasser. Wir können kaum noch verstehen wie unerhört diese Begegnung ist. Das macht man nicht, hört man es aus stummen Mündern schreien. Den Mündern der Religions- und Sittenwächter, den Mündern der Ordnungshüter und Rechtschaffenen, der Hüter der Grenzen und Konventionen. Das macht man nicht. Jesus schert sich nicht darum, was man so macht. Im Gegenteil, es bleibt nicht bei der Bitte um Wasser. Während das Wasser fließt, kommt auch das Gespräch in Fluss. Er spricht mit ihr über ihre Lebensgeschichte. Sagt ihr auf den Kopf zu, was ihr Schmerz ist. Ihre Wunde. Fünf Männer haben dich verlassen, und der, mit dem du jetzt lebst, verweigert dir die Ehe. Verweigert dir Sicherheit und Ansehen. Und die Frau weiß sich gesehen. Nicht so, als läge der Blick eines Richters auf ihr, nicht bewertet oder verurteilt. Sie fühlt sich gesehen mit ihrer Geschichte, mit ihrem Schmerz, mit all dem, was ihr Leben verdunkelt. Sie weiß sich gesehen wie sie ist. Und dennoch nicht entblößt, sondern in diesem Blick gut aufgehoben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wir leben von solchen Momenten. Es ist ein Moment, in dem man dem anderen wirklich zeigen kann, was ist. Wer man ist. Der Moment, in dem ich meine Masken ablege. Aufhöre, mich zu verstecken. Der Moment, in dem ich nicht mehr besser sein muss als ich bin. Nicht heiler, nicht größer oder souveräner. Ich teile die Erinnerung an meine Geschichte, auch dort, wo sie schmerzlich ist, wo sie mein Leben beschädigt hat. Das ist ein Moment, wo sich das Leben entsichert. Ein Moment großer Nähe. Vertrauen. Wahre Kommunikation vom Ich zum Du. Ein Moment wie ein Geschenk. Nicht zu machen, nicht herzustellen. Geistesgegenwart.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mit der Antwort der Frau setzt unser Text ein: „Ich sehe, dass du ein Prophet bist.“ Und das sagt die Samaritanerin, Angehörige einer Glaubensgemeinschaft, die die Propheten nie anerkannt haben. Bei denen nach Mose niemand mehr gekommen ist, der diesen Titel tragen durfte. Und dann dies. Ich sehe, dass du ein Prophet bist. Einer der tiefer schaut. Einer, der in der Wahrheit ist. Und jetzt will sie mehr wissen, will tiefer graben. Sag, „Unsere Väter haben auf diesem Berge angebetet, und ihr sagt, in Jerusalem sei die Stätte, wo man anbeten soll.“ Du, der du so viel von meiner Wahrheit siehst, sag mir mehr. Sag mir, wo ich anbeten soll, sag mir, wo die letzte Wahrheit ist. Und Jesu Antwort: weder hier noch dort. … „Gott ist Geist, und die ihn anbeten, die müssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Gott ist Geist. Sein Wesen und Wirken ist Geist. Der Geist, der am Anfang über der Urflut brütete. Die Erde war wüst und leer, aber dennoch nicht von Gott verlassen. Die Psalmen singen von dem Geist Gottes, der die Menschen erschafft und das Angesicht der Erde neu macht. Der Geist Gottes ergreift Menschen und macht sie zu Propheten. Und einer von ihnen, Joel, kündigt eine Zeit an, in der der Geist Gottes über Junge und Alte ausgegossen wird. Traumzeit wird sein. Zeit der Inspiration.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Dem goldenen Bild von Stefan Sehler gegenüber hängt ein Bild der Künstlerin Bettina Scholz. Auch dieses eine Hinterglasmalerei. Die vorherrschende Farbe ist Dunkelblau. Doch wo man auf Sehlers Goldbild wie auf einer Landschaft mit den Augen spazieren gehen kann, scheine ich in das Bild von Bettina Scholz wie hineingezogen zu werden &#8211; in einen tiefen Bildraum. Wie Wolkenfetzen verteilen sich Farbspiele auf der Fläche. Oder der Geist über der Urflut? In der Mitte eine kreisrunde Lichtscheibe, ist es eine Öffnung in den Raum dahinter? Ist es ein Licht, das auf mich zukommt? Himmelslicht aus einer anderen Welt? Man möchte geradezu in das Bild hineinsteigen, um die Räume, die dahinter liegende Wahrheit zu erkunden. Ich trete vor dem Bild hierhin und dorthin, und entdecke auf der spiegelnden Glasoberfläche plötzlich den Bamberger Christus, der wie im Raum zu schweben scheint, entdecke die hebräische Neonschrift, du sollst dir kein Bild machen. Sehe, wie sich der Goldgrund des gegenüber liegenden Bildes darin spiegelt. Entdecke in der Szene &#8211; mich selbst. Mein Gesicht. Mit mir selbst scheint das zu tun zu haben. Die Tiefe des Raums. Goldgrund und Himmelslicht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Samaritanerin geht im Gespräch noch einen Schritt weiter. Sie spürt, dass Jesus von einer anderen Wirklichkeit redet, einer Wirklichkeit, die ihr noch ganz fern und entzogen erscheint. Aber wenn der Messias kommt, sagt sie, dann, dann werden die offenen Fragen beantwortet, dann werden die Trennungen überwunden, dann kann die Welt heil werden. Da spricht Jesus zu ihr: Ich bin&#8217;s, der mit dir redet. Das, was du erwartest, ist schon jetzt da. Ist Gegenwart. Ist Konkret. Hat Gesicht. Mein Gesicht. Hat eine Geschichte. Meine Geschichte. Was du von der Zukunft erwartest, ist jetzt schon da. Was du dir als Erlösung erhoffst, geschieht schon jetzt. Meine Geschichte verbindet sich mit deiner, wirkt in deine Geschichte hinein. Neues kann beginnen. Eine neue Schöpfung im Geist.</p>
<p>Liebe Gemeinde, mich fasziniert an dieser Geschichte des Johannes, wie sich das Gespräch über das Leben der Frau und das Gespräch über die wahre Anbetung miteinander verschränken. Das Gespräch über Religion ist kein Fluchtweg aus der persönlichen Geschichte, sondern es führt vielmehr auf die existentielle Spur des eigenen Lebens. Es ist wie eine neue Geburt.</p>
<p>Das Gespräch mit der Frau bricht an dieser Stelle ab. Vordergründig deshalb, weil die Jünger aus der Stadt zurück kehren und sich verwundert zeigen, dass Jesus mit einer Frau spricht. Die Frau ihrerseits eilt in die Stadt zurück und erzählt alles, was sie erlebt hat. Und am Ende der Episode wird berichtet, wie „viele zum Glauben gekommen“ seien. Aus der verunsicherten, geächteten Frau wird die Gründerin einer Gemeinde.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Geist weht wo er will. Er ist wie ein Wanderer, der über die Erde geht, er verwickelt die Geschichten von Menschen mit der Geschichte Gottes. Schafft neue Konstellationen, bringt bislang Zerstreutes auf ungeahnte Weise miteinander in Verbindung. Wo der Geist Gottes unterwegs ist, da blühen ungewohnte Gedanken. Da kann ich raustreten aus den Beklemmungen meines Lebens. Lass mich nicht mehr festlegen auf das, was ich meine, zu sein. Lass mich nicht mehr bannen von meinen schmerzlichen Erfahrungen, versuche neue Schritte, versuche ein neues Leben.</p>
<p>Johann Sebastians Bachs Kantate, die wir gleich hören werden, macht aus den „neuen Schritten“ Tanzschritte. Festlich beschwingt bringt schon der Eingangschor das müde Herz in Bewegung. In den großen Chorsätzen wie in den intimen Teilen der Solo-Arie ist der Ton freudig und strahlend. Fast drängend fleht die Musik: Komm, komm, mein Herze steht dir offen. In scheinbar endlos langen 16tel-Noten wird die ewige Freude in Musik verwandelt. Da mag die Hölle toben, da mag das Rasseln ihrer Ketten hörbar werden, da mag der Zweifel sich immer wieder zu Wort melden, die Freude wird doch den Ton bestimmen.</p>
<p>Hier gilt gar nichts als Lieb und Gnad, Die Christus uns verdienet hat.<br />
Und wer den Schlußchoral hört, erkennt vielleicht die Melodie wieder: Kommt her zu mir, spricht Gottes Sohn, all, die ihr seid beschweret nun, ich will euch geben, was ich hab, will heilen euren Schaden.<br />
Und was sollen wir darauf antworten außer, dass wir unser Amen dazu sprechen. So möge es sei. Amen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://du-sollst-dir-kein-bild-machen.de/predigt-pfingstmontag/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
